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Tagebuch
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Tagebuch der LDS 13 vom 28.November 2007
geschrieben von  Claudia


Nach einer relativ ruhigen Nacht kam am frühen Morgen Wind auf und dadurch mehr Wellengang. Mein rechtes Ohr schmerzte mich - ich habe beim Druckausgleich wohl wieder übertrieben und deshalb sagte ich meine Teilnahme am Tauchgang King Cuiser ab. Chris gab mir zwei verschiedene Tropfen, die mir halfen. So konnte ich nach dem nächsten Tauchgang (Shark Point) zum Anemonen-Reef mit abtauchen. Shark Point hatte seinem Namen keine Ehre gemacht und King Cruiser war nach Andrews Aussage auch nicht so toll.

Nach dem Mittagessen und der entsprechenden Oberflächenpause sind wir um 14.00h am Anemonen-Reef abgetaucht. Wie es der Name schon sagt, ist das Anemone-Reef ein üppig bewachsene Felsengruppe. Besonders die oberen hohen Stellen lassen kaum Platz für einen anderen Bewuchs zu. Östliche Weißrücken Anemonenfische gibt es dort wie Sand am Meer. Gleich zu Beginn sahen Siggi und ich die ansässige Schildkröte. Etwas später sah ich einen Leopardenhai auf einer Sandfläche liegen und schwupp die wupp waren fast 10 Taucher (auch von einem anderen Tauchschiff) um den Hai herum. Ich habe mir das aus der Ferne angesehen und bin dabei an den "Doppel-Moränen-Felsen" gekommen. Marie und Frederik haben sogar eine Dreiergruppe aus einem Loch gucken sehen. Zuvor hatte ich Chris eine Komposition (Moräne in grüner Hartkoralle liegend) gezeigt. Leider konnte er durch einen anderen Taucher nicht zum Fotoschuss kommen. Die Moräne fühlte sich jedenfalls nicht wohl und flüchtete auf die andere Seite des kleinen Felsens in einen großen Faßschwamm, der aber von einem Feuerfisch besetzt war. Nach kurzem Gerangel hat die Moräne den Feuerfisch des Platzes verwiesen.

Nach diesem ereignisreichen Tauchgang fuhren wir in der Teatime-Pause nach Hin Bida zum Sunset-Dive. Um 17.10h war ich wieder unter Wasser. Sehr viel interessantes habe ich am Abfang nicht gesehen. Gegen Mitte des Tauchgangs wurde es dann besser. Zunächst gab es einen Wels zu sehen, der wohl nicht so ganz wusste, wo er war, dann ein toter Artgenosse, der von zwei Parrotfischen bereits angeknabbert wurde. Nachdem wir den Giant-Triggerfish passiert hatten, stießen wir auf eine Peacock Mantashrimp, einen giftigen Korallenseeigel, ein Gruppe von jungen Barracudas und eine große Sepia. Als unsere Zeit zu Ende war, lag direkt unter uns ein großer Leopardenhai. Dadurch bekamen wir eine 5-Minuten-zuspät-Verwarnung.

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